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Norbert Blüm
Verändert die Welt, aber zerstört sie nicht. Einsichten eines linken Konservativen
ISBN 978-3-451-37920-8;
20,00 €, 288 Seiten
Nicht nur klare Worte, sondern auch klare Wertvorstellungen, Herz und Leidenschaft für die Schwachen, Misstrauen gegen die Vergötzung von Geld und Macht - das wünschte man sich von Politikern. Norbert Blüm, der als Sozialpolitiker Wegweisendes geleistet hat (Pflegeversicherung!), hat Jahrzehnte öffentliche Verantwortung bewusst als Christ wahrgenommen. Er räsonierte nicht aus der Distanz über Flüchtlinge, sondern besuchte das Lager Idomeni vor Ort. Dem chilenischen Diktator Pinochet widerstand er ins Angesicht und befreite zum Tod Geweihte aus Foltergefängnissen. Als Kind erlebte er noch den Schrecken des Krieges am eigenen Leib – eine prägende Erfahrung. Heute engagiert er sich für Kinderrechte, weltweit. All das erfährt man in diesem Buch. Und gerade weil er das nie vergaß, weil er weiß, was Hass, Gewalt und Terror anrichten können, streitet er in seinem neuen Buch für zentrale Werte wie Gerechtigkeit, Solidarität und für Respekt vor der Würde des Einzelnen. Seine Botschaft lautet: Wir müssen unseren Enkeln eine menschliche Zukunft sichern. Eine bessere Welt ist möglich. Es liegt an uns allen, sie zu verwirklichen. In seinen eigenen Worten: »Krieg, Folter, Ausbeutung, Ungerechtigkeit sind keine Wetterereignisse wie Tsunami oder Blitz. Sie sind auch nicht gottgegeben, sondern von Menschen geschaffen. Also können sie auch von Menschen abgeschafft werden. Darum geht es in diesem Buch.«

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Januar, Nr. 1 – 2018
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Die Kraft der Stille