Stationen meines Lebens. Was mich bewegt – was mich berührt
ISBN 978-3-7831-3394-3;
17,95 , Seiten
Als eine Art „Rechenschaftsbericht“ – über seine Entwicklung und über das, was ihn bewegt – versteht Anselm Grün dieses Buch. Aus erster Hand, erzählerisch und sehr persönlich kann man hier also etwas erfahren über die biographischen Stationen des Autors: von seiner Familie, der Kindheit und Jugend bis zur Begegnung mit prägenden Personen wie Graf Dürckheim und Karl Rahner, über das Leben im Kloster, über seine weit gespannten Arbeitsfelder: eines Cellerars, produktiven Buchautors, gefragten Referenten und Kursleiters und geistlichen Begleiters im Recollectio-Haus. Und man begegnet auf eine andere, eher persönliche Weise den Themen, die ihn bewegen und immer neu zum Schreiben motivieren: das sind nicht nur existentielle Herausforderungen des Lebens oder die Frage nach einer lebendigen und geerdeten Spiritualität, über Not und Wirkung des Gebets und über die Kirche. Um die Krise der Volkskirche geht es hier ebenso wie um Fundamentalismus und Ökumene. All das kommt nicht theoretisch daher, sondern wie in einem persönlichen Gespräch. Aus Gesprächen mit seiner ersten Kreuz-Lektorin, der Theologin Hildegunde Wöller ist das Buch auch hervorgegangen. Das macht den angenehm leichten, manchmal auch vorläufig-spontanen Charakter dieses Buches aus. Zum Teil sehr charmante Fotos in Scharzweiß runden diesen Eindruck ab.