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Die eigene Mitte wiederfinden. Mit Borderline und innerer Zerrissenheit umgehen – spirituelle Impulse
ISBN 978-3-451-37770-9;
16,99 € €, 160 Seiten
Anselm Grün machte die Beobachtung, dass immer wieder Menschen zu ihm kamen, die von einem sie sehr belastenden Phänomen erzählten: Sie haben das Gefühl, selber ihre Mitte verloren zu haben und leiden unter seelischer Instabilität. Oder sie haben nahe Menschen, die davon betroffen sind: Typisch sind extreme Stimmungsschwankungen. Solche Menschen sind einerseits selbstbewusst, oft strahlen sie Stärke aus, aber daneben existiert das Gefühl innerer Zerrissenheit, von Chaos und innerer Leere. Nicht selten kennen sie unmittelbar nacheinander auftretendem Selbstzweifel und eine Selbstüberschätzung, die sie für ihre Umwelt schwierig macht. In der Medizin kennt man das unter dem Begriff: Borderline. Es ist aber nichts, was nur pathologisch zu klassifizieren wäre. Grüns Koautorin, die Fachärztin Donata Müller, ist seine Nichte, mit der er die Fälle immer wieder besprochen hat und die die notwendigen Hintergrundinformationen sehr verständlich macht. Die Autoren zeigen: Woran Menschen mit Borderline leiden, das ist für uns alle ein Spiegelbild. Es gibt viele, die ihre Mitte verloren haben und die sich ständigen Stimmungsschwankungen ausgesetzt fühlen, auch wenn man sie nicht klinisch beschreien würde. So ist dieses Buch – geschrieben von einer Ärztin und einem Seelsorger – nicht nur eine Verstehenshilfe, sondern auch eine ganz praktische spirituelle und therapeutische Hilfe für die Menschen, die an ihrer inneren Zerrissenheit leiden. Die beiden Autoren machen auch den Betroffenen Mut: Sie können selber etwas für sich tun und Wege finden, die die Hoffnungslosigkeit verwandeln.



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